Das Leben als Betreuer in come_IN

Heute, am Montag den 11. September 2006, ist ein wunderbarer Spätsommertag. Die Sonne scheint, kein Wölkchen am Himmel, keiner der irgendwem Böses will. Allerdings ist auch keiner im Club. Bei diesem schönen Wetter möchte wohl niemand in einen miefigen Computerraum und auf Bildschirme starren. Außerdem findet heute auch noch “Pützchensmarkt”, oder wie das heißt. Mir als Siegerländer ist das ja alles sehr fern, wir feiern höchtens die Kartoffel und den Frühjahrsputz. Also, keiner im Club? Nein, das stimmt nicht ganz. Sieben Betreuer sind im Club und “betreuen” Atilla. Dies ist allerdings keine so schwere Aufgabe, da Atilla sehr behände seine Jahresarbeit vorbereitet, selbstständig wohl gemerkt.

Bis auf meine Wenigkeit, ist niemand wirklich beruflich da, nur Ehrenamtliche wie es so schön heißt. Und das macht Mut. Es ist eine Ehre in come_IN Betreuer zu sein. Die Gründe dafür liegen wohl weniger in der Tatsache, dass so wenig zu tun ist im Moment, im Gegenteil. Auch so ist durchaus sehr viel zu erledigen. Da wollen Videos geschnitten, Bilder nachbearbeitet, Präsentationen mit Musik untermalt werden.

Kritiker könnten sagen, im Club sei nichts mehr los. Ich finde, das stimmt nur bedingt. Jeder bringt sich ein, jeder macht was für den Club. Ich bin mir sicher, dass bald wieder mehr Leute nach come_IN kommen werden, wenn wir nach außen tragen können, wie viel Spaß unsere Projektarbeit macht, bei der jeder sich so einbringen kann wie er will und kann.

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Ob das jemals jemand liest?

Bin ja mal gespannt, ob diese paar Zeilen mal gelesen werden. Und noch viel spannender, ob diese Zeilen mal kommentiert werden?

Klar!

... wird das gelesen. Und wie ging es dann weiter?