Wahnsinn, es hat tatsächlich geklappt! come_IN bekommt den Medienpreis von Schulen ans Netz. Das war schon gewaltig aufregend in Berlin. All die Anzugträger, Fernsehstars, Platzanweisuer, Buffethäppchen, langweiligen Reden, und all das ganze Socializing (“einen Name machen und mit Vorzügen glänzen” sagte man früher dazu, glaube ich). Na wie auch immer, Essen war gut, die Aufregeung groß und Berlin toll. Klar könnte ich jetzt so einiges noch mal erzählen, was durch Presse und so weiter gegangen ist, vielleicht ist es aber interessanter, wie alles jenseits der offiziellen Schiene gewirkt hat.
Eins ist klar, wir waren mit Abstand die Coolsten! Nervosität, Lampenfieber und so weiter, natürlich war das da, agnz gewaltig sogar. Doch was auf der Bühne passierte war phänomenal. Mit welcher Souveränität Merve und Daniel reagiert haben, mit welcher Liebe Frau Kansy unseren Club und die Philosophie beschrieben hat, toll! Geheimer Höhepunkt: Merve überreicht der Ministerin Schavan die Bunten Altstadtgeschichten. Frei nach dem Motto: Du hast keine Chance, also nutze sie! Da es so schien, dass wir keine Möglichkeit haben würden mit der Frau Ministerin zu sprechen, überlegten wir gemeinsam wie wir die Hefte zu ihr bringen könnten. Merves einfache wie mutige Idee: Sie sitzt doch vorne in der ersten Reihe, wir stehen auf der Bühne, dichter ran geht doch kaum. Also hat sie während der Preisverleihung die Bühne verlassen und hat Frau Schaven die Hefte in die Hand gedrückt. Auch hat sie in echter Reporter-Manier tolle Photos aus der ersten Reihe gemacht.
So wie Merve aufgetreten ist, spiegelt sehr schön wieder, wie sich come_IN insgesamt präsentiert hat: frech, frisch und ideenreich. Daniel hat mit seinen Kommentaren den Yanga Rogeshwar ein ums andere Mal fast sprachlos gemacht, einfach großartig. Auch in Berlin konnten wir etwas nach außen tragen: jeder ion come_IN darf seine Meinung frei äußern, sagen was ihm/ihr gefällt oder was er/sie nicht mag. Ich kann deshalb nur immer wieder sagen: Leute, kommt in den Club! Zusammen kann man mit und ohne dem Computer so viel erleben, sich gegenseitig so sehr bereichern.
Ach ja, noch eine kleine Randnotiz, um den professionalen Rahmen zu erhalten. Da ich ja Wissenschaftler bin, habe ich mich natürlich auch noch mit dem fachlichen Dingen der Veranstaltung auseinander setzen dürfen. Ich bin deshalb noch einen Tag länger in Berlin geblieben, um am Symposium zum Thema “Mobiles Lernen” teilzunehmen. Ein einfaches Resumee gibt es da: Wir brauchen Laptops! Mit denen kann man alles machen, was wir jetzt schon machen und noch etwas mehr, nämlich immer (oder solange der Akku reicht) und (fast) überall. Außerdem fahren da im Moment alle im Ministerium voll drauf ab (zumindest scheint mir das so)! ;-)
